Fernsehausstrahlung verhindern und Schadensersatz fordern – von privaten und öffentlichen Sendern

Fernsehausstrahlung verhindern und Schadensersatz fordern – von privaten und öffentlichen Sendern

Der investigative Journalismus kennt keine Grenzen. Verletzungen des Rechts am eigenen Bild werden in Kauf genommen, um Quote zu machen. Medienopfer können sich dagegen zur Wehr setzen. Die Gerichte sind mittlerweile auf diese Verstöße sensibilisiert.

Ungewollte Fernsehausstrahlungen können somit im Vorfeld verhindert werden, wenn eine direkte Kontaktaufnahme zu den Sendern erfolgt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um einen Privatsender oder einen öffentlich-rechtlichen Sender handelt.
Dennoch kommt es vor, dass es trotz einer Abmahnung der Sender oder sonstigen Einigung zu einem weiteren Verstoß kommt und die Aufnahmen abermals ausgestrahlt werden. Dies liegt oftmals daran, dass das Filmmaterial mehrfach ausgeschlachtet wird und verschiedene Redaktionen durchläuft, die von der Abmahnung oder Vereinbarung nichts wissen.

In solchen Fällen einer erneuten Verletzung des Rechts am eigenen Bild fordern wir für unsere Mandanten von den Fernsehsendern den Ersatz des entstandenen Schadens und eine Geldentschädigung, wenn die Voraussetzungen vorliegen.

Über Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht