Veröffentlichung von Unfallfotos verhindern

Veröffentlichung von Unfallfotos verhindern

Die Presse ist auf sensationelle Berichterstattungen angewiesen. Fotografiert und beschrieben wird alles, was eine Steigerung der Auflage verspricht.

Hierunter fallen auch Unfallereignisse mit Schwerverletzten und Toten. Dies müssen die betroffenen Opfer und Angehörigen nicht in jedem Fall hinnehmen, vgl. OLG Köln, (Az.: 15 U 149/12).

Je reisserischer die Berichterstattung, desto eher kann die Bildveröffentlichung unzulässig sein. Sofern die Bilder bereits veröffentlicht wurden können wir eine Verbotsverfügung gegen das Pressemedium beantragen.

Eine solches gerichtliches Verbot führt dazu, dass die Presse die Bildveröffentlichung umgehend einstellen muss.
In besonders gravierenden Fällen prüfen wir zudem, ob den Opfern eine Geldentschädigung für die rechtswidrige Berichterstattung zusteht.

 

Über Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht