Rufmord und Rufschädigung Lehrer

Rufmord und Rufschädigung Lehrer

Immer häufiger werden Lehrer Opfer von gezielten Rufmordkampagnen. Die Rufmordkampagnen verlagern sich dabei zunehmend in den virtuellen Bereich, insbesondere in die social medias. Beleidigungen, Verunglimpfungen und gezielte Rufschädigungen können dabei in der Praxis zu erheblichen beruflichen Problemen für die Lehrkörper führen. Spätestens, wenn den Lehrern Straftaten oder antisemitische Neigungen unterstellt werden, müssen sich auch die Aufsichtsdirektionen mit dem Fall befassen. Geplante Beförderungen werden dann vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben. Sofortiges Handeln ist angezeigt, um den guten Ruf zu schützen.

In solchen Fällen lassen sind die Täter meist bekannt. Die Einleitung strafrechtlicher als auch zivilrechtlicher Schritte kann daher umgehend erfolgen. Auf diese Weise kann der Sachverhalt unverzüglich aufgeklärt und die betroffenen Lehrkörper vor weiteren Schäden bewahrt werden.

Die klassischen Rechtsschutzversicherungen übernehmen in Fällen der gezielten Rufschädigung meist die Anwaltskosten. Zudem sind die Täter im Falle eines schuldhaften Verstoßes ohnehin verpflichtet, die Anwaltskosten des betroffenen Lehrers zu zahlen.

Über Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht